Samstag, 27. September 2008

Fertig los

Nach so viel Ankündigung geht die Reise jetzt endlich los - meinem Squash-Muskelkater zum Trotz - das bedeutet wohl auch eine kurze Unterbrechung des Blogs. (27. September)

Freitag, 26. September 2008

Hab ich schon was kontroversielles geschrieben?

LiebeR zukünftigeR ArbeitgeberIn: Falls ich in diesem Blog zu sehr Stellung beziehe, jemanden, eine Volksgruppe oder auch nur eine unnütze Schmetterlingsart beleidige, dann bitte ich vielmals um Entschuldigung - im Gegenzug zu einem angemessenen Einstiegsgehalt kann ich mich für Sie in einen profil- und kantenlosen Lohnknechten verwandeln - ich freu mich schon darauf.

Donnerstag, 25. September 2008

Gen Süden

Am Samstag startet die Reise Richtung Süden - 10 Leute, 2 Autos, 1 Türke und 1 Woche Zeit.

Mittwoch, 24. September 2008

Autos brannten keine

Heute ging es rund: Die StudentInnen von Sabancı protestierten gegen die steigenden Preise der Mensa - doch alles war ganz friedlich, nicht mal eine Essenschlacht - nur heute Abend wird eben die Kantine bestreikt.

Dienstag, 23. September 2008

Am Weg zum Glück mit...

Die Zeit, Vodka "Bazooka", Turkcell-Handy, Squash-Partner Laurens, angekommenen Dorm-Geld, Plaenen fuer die naechste freie Woche

Montag, 22. September 2008

youtube weiter gesperrt

Youtube und andere aehnliche klingende Websites sind noch immer in der Türkei gesperrt - vielleicht wird bei aller türkischer Modernitaet auch mal mein Blog gesperrt wenn mir noch ein bloeder Witz zu Gottvater Atatürk einfaellt.

Sonntag, 21. September 2008

Was noch fehlt zum grenzenlosen Glück

Eine Türkcell-Sim Karte, eine Gemeinschaftsküche mit einem Ofen, eine Gemeinschaftsküche mit integrierten Kühlschraenken, eine Wasserpfeife, billige und gute Verpflegungsmöglichkeiten am Campus, eine Möglichkeit Bier am Campus zu kaufen, ein billiges aber super hochwertiges Tenorhorn mit dem ich eine Skaband im Uni-Music-Club gründen kann.

Samstag, 20. September 2008

Die Erasmus-Party ist gesichert

We did it - wir sechs (ein Daene, zwei Hollaender, ein Schwede, eine Waliserin und ich) haben uns ein Hostel fuer die Wochenenden gesichert - 15 an der Zahl.

Donnerstag, 18. September 2008

Erste Flucht vom Campus

Es ist schon so weit, dieses Wochenende flüchten wir uns das erste Mal vom Campus in die Stadt und es gibt auch schon Plaene eine Wohnung naehe Taksim zu mieten, um öfter ausbrechen zu können. (19. September)

Fast optimal

Was klappt schon ganz gut in meinem neuen Campusleben: das İnternet, mein Englisch, meine Verdauung - die ist in Laender wie der Tuerkei gar nicht so unwichtig, die Kursregistrierung und natuerlich die Erkenntnis, dass einige Vorurteile ueber Deutsche und Finnen gar nicht so unwahr sind.

Mittwoch, 17. September 2008

Angekommen

Die Zweifel sind verflogen, das İnternet ist angekommen, der Zimmerkollege ist noch immer nicht da und die Hollaender sind feine Leute.

Dienstag, 16. September 2008

Gekommen um zu bleiben

Ja, ich bleibe am Campus - trotz nicht wirklich zufriedenstellend auszahlender Bankomaten, dem fehlenden Alkohol und des wirklich fehlenden Freizeitprogramms.

Montag, 15. September 2008

Tag X

So, der Tag X ist endlich angebrochen, ich kann auf den Uni-Campus und verlasse das İ-Hostel, das noch immer nicht genug Bestechungsgeld zusammen hat, um sich ein Strassenschild leisten zu koennen. (15. September)

Sonntag, 14. September 2008

Die Hostel-Frage dieser Woche

"And are you also looking for an appartment?" - Welch Glueck, dass ich einfach mit "No" antworten kann.

Samstag, 13. September 2008

Unbekannt

Bis jetzt traf ich viele Leute in İstanbul, doch weder waren Fritz Dinkhauser, die Kuernberger Volkstanzgruppe auf Sommerausflug, der Schiedlberger Seniorenbund, die Wolferner KFB, die PKK oder die Zeugen Jehovas darunter - gottseidank.

Freitag, 12. September 2008

Lonely Planet-Hostel

Wenn auch ungeplant landete ich in einem Lonely Planet-Hostel um wieder einmal mehr ueber hollaendische Sozialprogramme fuer schwule muslimische Jugendliche, Backgammon, die amerikanische Immobilienkrise und Bierbeisl in Gent zu erfahren.

Mittwoch, 10. September 2008

Angekommen

Ja endlich, um 4 Uhr frueh bin ich im World House Hostel in Istanbul angekommen - das gehoert gefeiert und gebloggt. (11. September)

Mein Gepäck

Eine kurze Vorstellung: Vier Gepäckstücke, rund 25 Kilo, ein extrem schweres Mikroökonomik-Buch, ein um nichts leichteres Makroökonomik-Buch, ein Türkei-Lonely Planet, eine Kreditkarte, ein Pass + Visum, eine Füllfeder, ein Raiffeisen-Kugelschreiber, zwei Impfpässe, viele Lieblings-T-Shirts und andere Sachen, die auch du einpacken würdest.

Was zuhause bleiben musste

Zwar fahren ich und mein wichtigstes Gepäck morgen nach Istanbul, jedoch müssen einige Sachen zuhause bleiben: das Feldbett, meine erste Canon-2 Megapixel-Digitalkamera, mein 20-Zoll-Monitor, mein Laptop, das Tenorhorn + Mundstück, mein unbenütztes Laufshirt und meine erste selbst gekaufte CD (Liquido - Narcotic). (9. September)

Abschiedstour

So kurz vor der Abreise bewältige ich noch meine persönliche Abschiedstour und erfahre dabei viel über das vierrädrige, 400 Watt starke Leichtelektrofahrzeug meines Opas, die neue viel versprechende Flamme meiner Ex-Wohnungskollegin, HBLA-Schülerinnen als Wohnungsnachbarinnen und dass meine Mutter am liebsten mehlige Kartoffeln kauft - am besten gleich 20 Kilo davon. (8. September)

Was Graz zu bieten hat

Nämlich: Einen den Tränen nahen Peter Pilz, "Das Zelt" quer durch ganz Graz im Dauerloop, 4 Stunden Schlaf, eine Kampfabstimmung zwischen Frauen mit Migrationshintergrund, Rollstuhl, hohem Alter und Jugend, einen die MusikarbeiterInnenkapelle filmenden ORF und ein wirklich ausgezeichnetes Catering. (7. September)

Auf nach Graz zum Grünen-Bundeskongress...

...um mit der MusikarbeiterInnenkapelle zumindest ein kleines Stück des 50-Millionen-Euro-Küchens zu erhalten, der bei jeder Nationalratswahl in den Wahlkampf investiert wird. (6. September)

Strache hat Magenschmerzen...

...er hat sich wohl zu oft seinen eigenen Wahlkampfsong (http://www.youtube.com/watch?v=U06lZwI9stM) angehört oder doch die Fernseh-Sequenz, wo ihn damals Armin Wolf so auflaufen ließ (http://www.youtube.com/watch?v=t5O3nwg9gXk). (5. September)

Typisch Österreich

Österreich bzw. Europa aus der Brasilien-Sichtweise: Sozialparadies, Ich will auch in Europa leben, 2. Weltkrieg, Bitte wo?, Coop Himmelblau, Gasometer, englischsprachig, Adolf Hitler, Gerhard Berger, Roger Federer, Sigmund Freud (4. September)

Total untypisch Brasilien

Was ich in Brasilien wirklich nicht erlebt habe: Regen, Kälte, WGs ohne Haushälterinnen, trinkbares Leitungswasser, Sambatänzer, Karneval, englischsprachige Touristenbüros, erholsame Busfahrten, Kebabstände an jeder Ecke, Punks... (3. September)

Typisch Brasilien

Da ich noch nichts typisch türkisches kenne, hier ein paar Beispiele zu Brasilien: Frittiertes Fastfood; Leute, die zu elektronischer Musik nicht tanzen; Autofahrer, die einen zuviel getrunken haben; Tourismusorte, die in der gleichen Liga wie Horn im Waldviertel spielen; Studenten-WGs mit Gästezimmer; Bier, das schneller nachgeschänkt als ausgetrunken ist; Studenten, die für 150 Euro im Monat Vollzeit arbeiten gehen; Bohnen und Reis - immer und überall; Barbeque - immer und überall; Mittagsbuffets, bei denen nach Gewicht gezahlt wird... (2. September)

Die Quoten-Wahrheit

Ich präsentiere hiermit die Quoten-Wahrheit: Sie liegt bei 15. (1. September)

Weiser Spruch - zur Abwechslung nicht von mir

Da ein Aufenthalt in Schiedlberg nur sehr selten zu neuen Erkenntnissen führt, gibt es heute ausnahmsweise einen weisen Spruch, der nicht von mir sondern von Goethe stammt: "Die meisten Menschen verarbeiten den größten Teil ihrer Zeit, um zu leben, und das bisschen, das ihnen von Freiheit übrig bleibt, ängstigt sie so, dass sie alle Mittel aufsuchen, um es los zu werden." (Die Leiden des jungen Werther) (31. August)

Neuer Lebensabschnitt

Ein neuer Lebensabschnitt beginnt: Ich werde Teil der Generation Internet und mir wird dadurch dank Wikipedia auch endlich bewusst, dass ich durch mein Geburtsjahr zur Generation Y gehöre - endlich fühle ich mich wo zugehörig. (30. August)