Endlich ist der Name Schauer dort wo er hingehoert - naemlich in der "Die Zeit", aber nicht wegen ausserordentlicher Verdienste der Schiedlberger Schauer-Sippe, sondern weil die Hausruckviertler Schauer Agrotronic Gmbh ("Immer eine Idee voraus") auf der groessten Deutschen Landwirtschaftsmesse mit ihrer Innovation names Argus Welfare System vertreten war - dabei handelt es sich um ein elektronisches Schweinestallsystem, dass die Schweine elektronisch ueberwacht, ihre Bewegungsablaeufe dokumentiert und dadurch mittels Logarithmen ihren Gesundheitszustand feststellt, im Notfall auch gleich ein SMS an den fortschrittlichen Landwirt schickt.
Sonntag, 30. November 2008
Samstag, 29. November 2008
Sensation - neuer exklusiver Haider-Film
In Stefan Petzner stecken noch mehr Talente von denen man eigentlich gar nichts wissen wollte - all die Zeit, die er jetzt nicht mehr in mit seinem Lebensmenschen verbringen kann wurde gleich dazu genützt um einen Haider-Film zu 'produzieren' - dank Microsoft Office musste nicht mal ein neues Schnittprogramm angeschafft werden.
Bier her
28. November: Auch wenn ich mindestens zwei Mal am Tag beteuere (bzw. beteurern muss), wie begeistert ich nicht von Istanbul und der Türkei bin, darf ich trotzdem sagen, dass ich mich auch schon wieder auf die Zeiten freuen, wenn ich nach einer bewaeltigten Prüfung im SV mit StudienkollegInnen ein gepflegtes Hirter-Bier trinken darf - denn leider spielt am Sabancı-Campus das Alkohol-Verbot da nicht mit.
Freitag, 28. November 2008
Magenschmerzen
27. November: Schwachsinn erzeugt Magenschmerzen, besonders wenn man wiederholt den Fehler begeht und sich beim Mittagessen neben bestimmte deutsche, israelische oder amerikanische Austauschstudenten setzt und vor lauter Panik- und Fluchtgedanken einfach zu schnell in sich reinschaufelt.
Donnerstag, 27. November 2008
Übel Übel
26. November: Bis jetzt hab ich geglaubt, dass mir nur beim Durchklicken von Burschenschaft-Homepages schlecht wird, Shell und Vattenfall haben mich jedoch eines Besseren belehrt - da lob ich mir rechtsextreme Burschenschaften, die ihre antidemokratische Haltung grossteils recht offen zugeben, aber Energiekonzerne, die mit teuren Imagefilmen, wo dauernd unberührte Landschaften gezeigt werden (vor ihrer Zerstörung von Shell, BP und Co), und heuchlerischen Kampagnen PR machen, da fühl ich mich echt dem Kotzen naeher als nach jedem gepflegten BigMac-Menü.
Dienstag, 25. November 2008
Peter alleine zuhause
Dieser Tage bin ich noch ein Stück mehr von meinem Zimmerkollegen Can (ausgesprochen 'Dschan') begeistert (obwohl ich noch immer den versprochenen Kühlschrank vermisse - naja, es kommt ja eh bald Weihnachten), das hat wohl damit zu tun, dass er seit zwei Tagen nicht da ist - er sagt, Autopickerl machen - ich sag, endlich ein positiver Effekt der türkischen Arbeitsmoral.
Montag, 24. November 2008
Mit dem 52er oder dem 58er drei Stationen bis Rustengasse
Auch wenn es mir viel laenger erscheint, ist zirka ein Jahr vorbei, dass ich meinen gesellschaftlichen Aufstieg vom Schwendermarkt, über einen Zwischenstopp in der Neulerchenfelderstrasse bis in die Ottakringer Strasse geschafft habe - und es geht ab Februar mit der Vorarlberger-WG in der Gymnasiumstrasse nach Döbling, wo ich endlich sozialen Ausgleich betreiben und die Kaufkraft dort deutlich senken darf.
Sonntag, 23. November 2008
Kultur Kultur
Auch wenn sich dieses Wochenende zwar der Besuch der Dali-Ausstellung wieder mal nicht ausgegangen ist, wurde zumindest kraeftig im Hamam geschwitzt und hautgereinigt und das alles genossen mit den Nachwirkungen der Markus-Tanzmann-Nacht im Club Indigo.
PolitikerInnen mit Rückgrat
22. November: Es scheint wohl, dass man in Österreich als PolitikerIn zurücktreten muss, damit man Ernsthaftigkeit und Rückgrat erkennen kann - Stefan Petzner ist zwar auch gerade zurückgetreten worden, aber eigentlich ist damit Josef Broukal, Norbert Steger, Karin Gastinger und Ursula Plassnik gemeint, Wolfgang Schüssel wird das wohl nie schaffen.
Geraeusche, die ich (fast) nicht mehr aktiv in Istanbul wahrnehme
21. November: Das 'buyur' der Wet-Hamburger-Verkaeufer, das mehr oder minder rhythmische Klappern der Maroniverkaeufer mit ihrer Zange, das Haendeklatschen der Kebabverkaeufer, der schrille Hupton der Polizei, das Bim der Istiklal-Strassenbahn, die Muezzin-Rufe, die lautstarke Musik vom Karaokeklub neben unserem Hostel und der nervige Baby-Mobile-Türglocken-Sound vom Hostel.
Donnerstag, 20. November 2008
Verurteilt
Ein Menschenfreund wie ich eben bin, habe ich neue Vorurteile über Nachbarvölker entwickelt, wie zum Beispiel, dass Ungarn noch immer so an die Saettigungsbeilagen der Kommunismus-Kantine gewoehnt sind, dass sie sogar zu Reis noch drei Extra-Semmeln benötigen.
Studenten hört die Signale
19. November: Wohl unter dem Motto 'Das kann doch nicht alles sein' demonstrierten ein paar hundert StudentInnen, nur mit ein paar Djemben und einem gewissen Gefühl im Bauch ausgerüstet, von 1 bis 2 Uhr früh am Campus, doch weder für Weltfrieden noch die Vernichtung der PKK, viel eher wollte man sich Luft machen, ohne wirklich zu wissen wieso und warum.
Mittwoch, 19. November 2008
Müsli-Diktatur
Schon seit drei Tage schreibe ich am perfekten Schlusssatz für meinen hoffentlich akzeptierten Lebensart-Kommentar und ich weiss noch immer nicht wie ich dazu stehe, eine Biodiktatur einzuführen, in der die fünf erlauchten Prozent der Bevölkerung, die zum Bio-Müsli greifen, dem Rest der Welt vorschreiben endlich mit der Ressourcenausbeutung Schluss machen zu müssen.
Dienstag, 18. November 2008
Plaene für diese Woche
17. November: Am Campus ist man ja schnell dazu gezwungen sich überwiegend mit Studieren zu beschaeftigen, die einzige Ablenkung neben Squash bietet nun die Gelegenheit endlich wieder richtiges Studentenfutter zu geniessen und Pasta con Pesto zu kochen.
Sonntag, 16. November 2008
Plaene für das naechste Wochenende
Nachdem wir am Wochenende schon wieder in den gleichen Lokalen und Clubs gelandet sind (zuerst Bier im Ritim-Pub, dann tanzen und weitertrinken im Peyote-Club), wurde beschlossen für das naechste Wochenende endlich mal ein Kulturprogramm einzuschieben und so werden wir ein Hamam aufsuchen, die Dali-Ausstellung anschauen und mal im Stadtteil Ortaköy fortgehen.
Handtaschen Dörfler Erlangen
15. November: Ich hoffe noch immer instaendig, dass er neue Kaerntner Landeshauptmann bei seiner Rede beim BZÖ-Treffen mit seinem Menschenrechtssager nicht auf seine besondere Auspraegung von Grenzdebilität aufmerksam machen, sondern nur seinen deutschen Verwandten eine kostenlose Werbung für ihr Taschengeschaeft verschaffen wollte.
Freitag, 14. November 2008
Freitag am Campus
So ein Freitag am Campus drückt eigentlich schon auf's Gemüt - oder ist es das Mikroökonomie-Lernen? -, die einzige Chance dagegen etwas zu tun, ist morgen sofort nach dem Midterm-Exam in die Stadt zu fahren.
Es war doch so schön...
13. November: ...als ich von meinen neuen Erasmus-best-friends-forever noch keine Geschichten über eine verunglückte Ex-Freundin, Antidepressiva, verkorkste Vater-Beziehungen, einen krebskranken Vater, Magersucht... kannte - warum haben wir es einfach nicht dabei belassen?
Mittwoch, 12. November 2008
Weiter geht's
Nach dem heutigen Ökonometrie-Midterm-Desaster, das sogar saemtliche AMC2-Niederlagen (zwei) in den Schatten stellt, geht es weiter mit Mikroökonomie.
Nick ist raus
11. November: Nicht dass Nick (ein englischer Austauschstudent der Uni Exeter, den ich noch immer verdaechtige Mitglied einer akademischen Hooligan-Verbindung zu sein) rausgewaehlt wurde, aber wie es wohl scheint waren das Heimweh bzw. die Alkohol-Entzugsbeschwerden am Campus wohl doch staerker als saemtliche Erasmus-Annehmlichkeiten der Türkei.
Dienstag, 11. November 2008
Meine Wahl
10. November: Da heute der viel erwartete Augenblick eingetreten ist, meine Wahlkarte für die Nationalratswahl entgegen nehmen zu dürfen, wurde von mir auch sofort gewaehlt: Also ich stimmte doch nicht für die Liberalen (bei allem Glauben in den Wert meiner Wahlstimme, aber bei so einem lausigen Ergebnis kann auch ich ihnen nicht mehr helfen), sondern wieder mal für die Grünen und dazu hat noch Maria Wimmer meine Regionalwahlkreis-Vorzugsstimme erhalten - nicht dass ich sie persönlich kennen würde, aber 'Maria Wimmer', einer Person mit solch einem Namen kauf ich sofort ab, dass sie sogar die dritte Strophe von Hoamatgsang kann (Zur Erinnerung: Dahoam is dahoam, Wannst net fort muaßt, so bleib; Denn d'Hoamat is ehnter; Der zweit Muaderleib.)
Montag, 10. November 2008
Bilderlos
9. Oktober: Es stimmt, bis jetzt wurden noch keine Istanbul-Fotos von mir veröffentlicht - wer also lieber Fotos anschaut als meinem Blog vertraut, der benötigt nur einen Facebook-Account um sich verzugewissern, wie es so um mich steht.
Sonntag, 9. November 2008
15 Sekunden FPÖ-Parodie
8. Oktober: Wie viele Radmuttern würden wohl gelockert werden, wieviele Leichenwaegen würden wohl für Oliver Baier bereit stehen, wie viele Auftritte würden wohl abgesagt werden müssen, wenn der ORF die Montevideo-Folge 'EU' wiederholen würde, bei der ein Presseartikel mit der Überschrift "Kaerntner Blaue kündigen naechsten Boykott an" damit kommentiert wird, in dem drei als Schlümpfe verkleidete Schauspieler wie nicht wild brüllend und auf die Tischplatte schlagend bei einer gespielten Pressekonferenz 'Wir protestieren auf allen Vieren' in Confetti-TV-Mikrofone hineinschreien (Leider konnte ich diese 15 Sekunden Sequenz nicht auf Youtube stellen - da hatte wohl die Türkei wieder was dagegen).
Samstag, 8. November 2008
Ich fühle mich geehrt
Laut blogspirit besitze ich seit einigen Tagen einen (!) regelmaessigen Leser: Meinen Zwillingsbruder (siehe seinen VW-Bus-Blog)- jetzt weiss ich wirklich wie es um meine Reichweitenwirkung steht.
Freitag, 7. November 2008
Montevideo lebt
6. Oktober: Ja wirklich: Auch 14 Jahre nachdem Baier, Haipl und Votava als Trash-Fernsehgroessen brilliert haben (laut Wikipedia stammt die Idee auch von Stefan Ruzowitzky) , kann man über eine Website noch immer viele Folgen von 'Im Sumpf', 'Salon Helga', 'Projekt X' oder eben auch 'Montevideo' geniessen, oder zumindest sich wieder mal in Erinnerung rufen.
Mittwoch, 5. November 2008
Bayer hilft
Mit Benical Cold, Aspirin +C, Bioflorin, Otrivine und Tantum Verde ausgestattet befinde ich mich am Weg der Besserung.
Dienstag, 4. November 2008
38,7 - da faengt es erst an warm zu werden
Aus meinen Lernplaenen wurde doch nichts: 38,7 Grad Celsius Körpertemperatur haben das erfolgreich verhindert.
Montag, 3. November 2008
Morgen beginnt ein neuer Erasmus-Abschnitt
Morgen, ich bin mir ganz sicher, wird es passieren: Jetzt wo ab morgen die anderen Europaer bei einem Seminar in der Stadt sind werde ich erstmals ersthaft lernen, all mein Desinteresse für Mikroökonomie und Ökonometrie bei Seite schieben und mich in all die Estimators, Elastizitaeten, Isoquanten, Kovarianzen und Regressionen vertiefen.
Sonntag, 2. November 2008
Ein untypischer Samstag
Es gibt doch eine Richtigstellung zum vergangenen Samstag, da wir mit einem Hangover vom Freitag ausgestattet zu viert zu den Prinzeninseln fuhren (1,5 Stunden Bootstour), dort die Insel besichtigten und sich die Tandem-Erfahrung meines Bruders bewahrheitete, dass zu einem Tandem-Team optimalerweise immer vier Pedal-tretende Füsse dazugehoeren.
Ein typischer Samstag
1. November: Wieder mal so ein typischer Samstag, wo ich es schon wieder nicht geschafft habe im Handygeschaeft die laestigen Fussball-SMS abzubestellen, mir im deutschen Buchladen auf der İstiklal Caddesi Sekundaerliteratur zu Pierre Bourdieu zu besorgen, im Carrefour-Supermarkt einen Biervorrat für den Campus anzulegen und ebendort nach Pesto Ausschau zu halten.
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